Ratgeber
Prejuvenation: Warum immer mehr junge Patient:innen kommen
Ästhetische Medizin mit 25? Wir erklären, was hinter dem Trend zur Vorsorge-Ästhetik steckt – und wo die Grenze liegt.
Von Dr. Parnia Jamshidi · LaVand Düsseldorf
Prejuvenation: Vorsorge statt Korrektur
Der Begriff beschreibt den Ansatz, ästhetische Medizin früher einzusetzen – um Alterungsprozesse zu verlangsamen statt zu korrigieren.
Was steckt dahinter?
Mimische Falten entstehen durch wiederholte Muskelkontraktion. Wer diese Bewegungen früh moderiert, kann tiefe Linien hinauszögern. Präventive Hautqualitätsbehandlungen (z. B. Profhilo®, Mesotherapie) können den natürlichen Kollagenabbau verlangsamen.
Was ich in der Praxis erlebe
Immer mehr Patient:innen in ihren 20ern und frühen 30ern kommen – nicht mit dem Wunsch nach Veränderung, sondern nach Erhalt. Das finde ich legitim, wenn es auf ehrlicher Beratung basiert.
Wo liegt die Grenze?
Ich sehe Prejuvenation kritisch, wenn:
- Es um Behandlungen geht, die anatomisch noch nicht notwendig sind
- Der Wunsch von sozialem Druck getrieben ist
- Kein klinischer Befund die Behandlung begründet
Meine Haltung: Ehrliche Beratung geht vor.
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