Ratgeber
Nebenwirkungen von Botox: Was ist normal, was nicht?
Rötung, Schwellung, hängendes Lid — was nach einer Botox-Behandlung normal ist und wann Sie wirklich zum Arzt sollten. Ärztlich erklärt.
Von Dr. Parnia Jamshidi · LaVand Düsseldorf
Botox gilt als sicher — aber nicht als nebenwirkungsfrei
Botulinumtoxin ist eines der am besten untersuchten Wirkstoffe der ästhetischen Medizin. Trotzdem können, wie bei jeder Injektion, vorübergehende Reaktionen auftreten. Die meisten sind harmlos und bilden sich von selbst zurück.
Häufige, normale Reaktionen
- Rötung oder leichte Schwellung an den Einstichstellen — klingt meist nach wenigen Stunden ab
- Kleine blaue Flecken — möglich bei jeder Injektion, meist innerhalb einer Woche verschwunden
- Leichtes Spannungsgefühl in den ersten Tagen, während der Wirkstoff einwirkt
Seltene Nebenwirkungen, auf die Sie achten sollten
- Hängendes Augenlid (Ptosis): selten, meist durch Diffusion des Wirkstoffs, bildet sich nach einigen Wochen zurück
- Asymmetrie: kann in den ersten Tagen auftreten, oft korrigierbar bei der Nachkontrolle
- Kopfschmerzen: vereinzelt in den ersten 24–48 Stunden
Wann Sie sich melden sollten
Anhaltende Beschwerden, starke Schwellungen oder Symptome, die sich nach mehreren Tagen nicht bessern, sollten immer ärztlich abgeklärt werden — auch das ist ein Grund, warum die Behandlung in ärztlicher Hand gehört.
Warum die Nachkontrolle dazugehört
Bei LaVand ist eine Kontrolle nach rund zwei Wochen fester Bestandteil jeder Botox-Behandlung — um das Ergebnis zu prüfen und bei Bedarf nachzujustieren.
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